Sonntag, 8. Januar 2017

Rezension: Das Gesicht meines Mörders von Sophie Kendrick



Buch:

Das Gesicht meines Mörders
Autor: Sophie Kendrick
  Verlag: Rowohlt Taschenbuch
ISBN: 978-3499272738
Seiten: 320 



Klappentext des Inhaltes:


Sie muss sich erinnern, um zu überleben.
Als Clara aus dem Koma erwacht, ist ihr bisheriges Leben wie ausgelöscht. Sie erinnert sich weder ihren eigenen Namen noch an ihren Ehemann, den Schriftsteller Roland Winter. Auch nicht an den Einbrecher, der sie niedergeschlagen haben soll. Freunde scheint sie keine zu haben – Roland ist ihre einzige Verbindung zur Vergangenheit. Mit seiner Hilfe wagt Clara einen Neuanfang. Bis jemand versucht, sie umzubringen. Und die junge Frau begreift, dass sie sich erinnern muss, um zu überleben. Schritt für Schritt rekonstruiert Clara ihr Leben und stößt auf eine geheimnisvolle Frau, mit der sie am Tag des Unglücks verabredet war. Und die seither spurlos verschwunden ist.
 
(Quelle: Rowohlt Verlag)
 





Meine Meinung:


Das Gesicht meines Mörders von Sophie Kendrick ist ein Thriller, der mir jedoch ein wenig zu konstruiert wurde und einige Aspekte beinhaltete, die man sich auch getrost hätte sparen können. Manchmal ist auch weniger mehr....und es müssen nicht immer tausend mögliche Fährten gelegt werden, um ein Buch Spannung zu verleihen.
Dennoch war es besonders am Ende dann doch noch ein recht guter Thriller, der noch einen tollen Überraschungseffekt beinhaltete, auf den ich so nicht gekommen wäre.
Vielleicht liegt mein kleiner bittere Nachgeschmack am Buch daran, dass ich mit unserer Hauptprotagonistin nicht wirklich mitfiebern und mit bangen konnte, da ich sie irgendwie nicht sympathisch fand. Wieso auch immer. Jedenfalls gibt es solche Personen in Büchern, die man irgendwie nicht beistehen will^^

Alles fängt damit an dass Clara im Krankenhaus aufwacht und sich an nichts mehr von ihrer Vergangenheit erinnern kann. Nicht nur dass ein für sie fremder Mann bei ihr ist, der sich als ihr Mann entpuppt, nein sie soll auch bereits vor ihrem „Unfall“ bzw dem „Angriff“ an Wahnvorstellungen gelitten haben. Dies erschwert ihre Erinnerungen bzw den neuen Erfahrungen die sich macht, da sie nicht weiß ob sie wirklich wahr sind oder nur ein Produkt ihrer Fantasie....
Während ihr Mann Roland fürsorglich ihr zu helfen und ihr alle Fragen zu beantworten versucht, verheimlicht er ihr anscheinend einige Dinge, die sie im Laufe der Zeit zum Zweifeln bringt. Doch auch ihre Argwohn gegenüber eine Frau namens Isabell geben ihr Rätsel auf, sowie das Gefühl dass der Polizist Jan Colbe etwas wichtiges zu wissen scheint....Außerdem gibt es immer wieder Anschläge auf ihr Leben....oder handelt es sich hierbei nur um unglückliche Unfälle?
Doch wer möchte sie tot sehen und warum? Und hat die Vergangenheit ihrer Eltern etwas damit zu tun? Für mich war die damalige Geschichte ihrer Familie zur Zeiten der DDR etwas zu viel behandelt worden und störte für mich ein wenig den ansonsten spannenden Handlungsverlauf der Geschichte.

Für mich war das Gesicht meines Mörder ein spannender Thriller, der für mich jedoch nicht wirklich ein packender Psychothriller war, wie ich anfangs vermutete.
Leider fehlte für mich  der gewisse Nervenkitzel.
Dennoch war das Ende wirklich gelungen und unvorhersehbar.


Von mir bekommt es 4 von 5 Punkten





 
Herzlichen Dank für dieses Buch an:






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