Sonntag, 20. November 2016

Der Seelenbrecher von Sebastian Fitzek



Buch:
Der Seelenbrecher
Autor: Sebastian Fitzek
  Seiten :368
Verlag:
Knaur
 
 
 
Klappentext des Inhaltes:
 
Sie wurden nicht vergewaltigt. Nicht gefoltert. Nicht getötet. Ihnen geschah viel Schlimmeres ...

Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den »Seelenbrecher« nennt, genügt: Als die Frauen wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. In der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt …

(Quelle: Droemer Knaur)


Meine Meinung:


Der Seelenbrecher ist ein wahrlich toll inszenierter Thriller, der besonders am Anfang und am Ende mit einer grandiosen Idee und dessen Umsetzung den Leser für sich gewinnen kann.
Auch die wirklich überraschenden Entwicklungen im Laufe der Geschichte hat man so nicht kommen sehen, daher Daumen hoch für diese grandiosen Verblüffungen die man hier vom Autor präsentiert bekommt.
Einzig und alleine im Mittelteil gab es einen kurzen Moment für mich, indem die Spannung ein kleines bisschen einsank und sich erst wieder aufrappeln musste, da manche Dinge für mich manchmal etwas verworren waren und ich ab und an den Faden verloren habe.....vielleicht hatte diesen besagten ja auch der Autor im Mittelteil etwas dünner gezogen, als den Rest der ansonsten spannenden Geschichte?^^

Anfangs erhält der Leser einen Einblick , was der sogenannte Seelenbrecher seinen Opfern antut.
Denn eine junge Frau wird in einem Hotelzimmer aufgefunden, die keine äußerlichen Verletzungen aufweist, aber dennoch innerlich tot zu sein scheint. Genauso wie die bisherigen Opfer des Killers....

Nach dieser kurzen Einführung erleben wir mit , wie ein Professor Jahre später Studenten zu einem Experiment herausfordert. Doch nur 2 von ihnen wagen den Versuch....zusammen mit ihnen lesen wir eine Patientenakte....

Wieder gibt es einen erneuten Sprung in der Erzählung, und wir befinden uns in einer Psychiatrischen Klinik wieder und lernen so Caspar kennen, der aufgrund eines Gedächtnisverlustes nichts mehr über seine Vergangenheit weiß.....Während wir ihn beginnend mit der Suche nach seiner Identität begleiten , werden wir ihn bald in einer ganz anderen , weit gefährlicheren Notlage erleben....Denn als aufgrund eines Schneesturms ein Krankenwagen vor der Klinik verunglückt, finden der Krankenpfleger und sein Patient Unterschlupf im Inneren der Anstalt. Schon bald soll Caspar jedoch bemerken, dass anscheinend das Grauen seinen Einzug bei ihnen erhalten hat....denn als aus Panik und aus einem unüberlegtem, impulsiven Handeln heraus die Verriegelung der Klinik betätigt wurde, sind sie von der Außenwelt abgeschottet....doch statt den Mörder auszusperren, haben sie sich unfreiwillig mit ihm eingesperrt....
Von nun an soll es zu einem wirklichen dramatischen Kampf ums Überleben kommen...
Und bereits sehr schnell kommt es zu den ersten Opfern des Seelenbrechers.
Während der Countdown der Angst herunter gezählt wird, steuert man unwillkürlich dem Höhepunkt zu, der in eine wirkliche Überraschung gipfelt....

Besonders der Schluss wurde sehr gut konstruiert , denn der Leser bekommt die restlichen Fragezeichen, die sich im Laufe der Handlung gebildet haben, erklärt und man deckt nicht nur die vereinzelten Lücken auf, sondern auch noch das ein oder andere I - Tüpfelchen der Verblüffung! :-)
Hier möchte ich nicht zu viel verraten, nur eins soll noch gesagt sein:
Denn auch ich hatte das Experiment gewagt, dieses Buch mir als Hörbuch zu Gemüte zu führen und ich bin keinen einzigen Moment lang in den Schlaf gefallen...(was eigentlich ein Wunder ist, da ich ansonsten fast immer bei Hörbüchern einschlafe^^) Also Hut ab der Seelenbrecher hat mich nicht erwischt, dafür aber Herr Fitzek, der mit seinem wirklich grandios eingefädelten Werk mich wirklich ziemlich begeistern konnte.
 
Selten lese ich ein Buch das mich noch vollkommen überraschen kann, doch dieses hat es tatsächlich geschafft dass ich wirklich ziemlich ahnungslos- zusammen mit Caspar - durch die Handlung schritt.
 
 
Von mir bekommt es 4 von 5 Punkten

 


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