Donnerstag, 14. Januar 2016

Rezension: Blood on Snow – Der Auftrag von Jo Nesbo







Buch: Blood on Snow : Der Auftrag
Autor: Jo Nesbo
ISBN: 978-3550080777
Verlag:
Ullstein Hardcover
Seiten:192
 


Klappentext des Inhaltes:


Olav lebt das einsame Leben eines Killers.
Als Killer ist es eben nicht unbedingt leicht, anderen Menschen nahe zu kommen.
Doch jetzt hat Olav die Frau seiner Träume getroffen.
Zwei Probleme stellen sich.
Sie ist die Frau seines Chefs.
Und Olav wurde gerade beauftragt, sie zu töten.

(Quelle: Ullstein Verlag)


Meine Meinung:


Blood on Snow – Der Auftrag ist der Auftakt einer neuen Reihe von Jo Nesbo.
Jedes Buch ist zwar in sich abgeschlossen, jedoch werden erneut einige Protagonisten ihren Gaunerauftritt in den Folgebändern erhalten.
Für mich war es der erste Roman aus der Feder vom norwegischen Autor.
Ich muss leider gestehen, das mich dieses Buch so gar nicht überzeugen konnte. Ich fand weder den Schreibstil, der für mich ziemlich gewöhnungsbedürftig war (merkwürdig trifft es besser) , noch die Story toll. So wie auch der Hauptprotagonist in diesem Buch eine ganz eigene Art hat die Dinge zu sehen, so schreibt Herr Nesbo diese Handlung sehr eigenwillig, anders und für mich leider ziemlich suspekt^^ Irgendwie haftete der ganzen Atmosphäre dieser Lektüre ein Hauch von Verschrobenheit an, die mich irgendwie völlig abschreckte. Zum ersten Mal seit langem fehlen mir ein wenig die Worte um das Gefühl zu beschreiben, dass mich beim Lesen überkommen hat. Kurz gesagt, es hat mir einfach nicht gefallen.

Einzig und alleine die tolle Aufmachung konnte bei mir punkten, denn die schwarzen Seiten bzw Ränder finde ich sehr stilvoll und heben das Buch von der breiten Masse ab. Ich wünschte ich könnte dieses Lob auch weiter auf die Geschichte anwenden, doch leider müsste ich dann lügen. Oder es schön reden, so wie es der Auftragskiller Olav im Roman so gerne tut. Denn er ist ein ziemlich seltsamer und von Widersprüchen behafteter Mann, der auf der einen Seite Menschen gezielt umbringt, andererseits aber eine ziemlich weiche Seite hat, die so gar nicht zu seinem Beruf passt.
Seine ziemlich verklärte Sicht der Dinge bezüglich Frauen und seine romantische Ader werden ihm im Laufe der Geschichte noch so einiges an Probleme bescheren….Ziemlich verfahren wird es für ihn, als sein Auftraggeber Daniel ihn anheuert dessen Ehefrau zu eliminieren, bzw zu expedieren (wie man es hier so schön ausdrückt). Doch Olav beschließt die Spielregeln zu ändern, da er plötzlich Gefühle für seinen „Auftrag“ entwickelt und so wendet er sich an den sogenannten Fischer, einem Gegenspieler seines Chefs ,der jedoch selbst seinen ganz eigenen Plan hat. ..

Gerade mal 186 Seiten hat dieser Krimi, und für mich ist das unter anderem auch ausschlaggebend dafür, dass man einfach in dieser kurzen Zeit keinen Bezug zum Hauptdarsteller aufbauen kann, aber um ehrlich zu sein , hätten mich auch weitere 300 Seiten sicherlich nicht von der Story überzeugen können. „Der Auftrag“ ist sehr kurz und sehr ungewöhnlich und leider nicht nach meinem Geschmack gewesen. Ein kurzes Intermezzo, dass von meiner Seite her keiner Wiederholung bedarf, und daher werde ich mir den nächsten Band: „Das Versteck „ sicherlich nicht zu Gemüte führen. Da versteck ich doch meine Nase lieber in andere Bücher :-)


Von mir bekommt es 2 von 5 Punkten



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