Dienstag, 3. November 2015

Rezension: Die Puppe von Mo Hayder







Buch: Die Puppe
Autor: Mo Hayder
ISBN:978-3442482832
Verlag:
Goldmann Verlag
Seiten: 416
 
 
 
 
Klappentext des Inhaltes:
 
Als Zelda Lornton in der psychiatrischen Klinik von Bristol tot aufgefunden wird, glauben alle zu wissen, wer daran schuld ist – der Geist von Beechway, von dem erzählt wird, dass er nachts die Patienten in ihren Zimmern heimsucht und sie dazu treibt, sich selbst zu verletzen, manchmal sogar tödlich. AJ, der verantwortliche Pfleger, will an diese Gerüchte nicht glauben, doch die Klinikleitung hält ihn strikt an, die mysteriösen Vorkommnisse für sich zu behalten. Als dann der psychisch schwer kranke Isaac Handel unerwartet entlassen wird, hat AJ einen Verdacht. Isaac ist ein verurteilter Mörder, der seine Eltern auf brutale Weise umgebracht hat. Nach seiner Entlassung ist er plötzlich unauffindbar. Plant er erneut zuzuschlagen? AJ sucht Hilfe bei Detective Inspector Jack Caffery, der ganz und gar nicht an Geister glaubt …
 
(Quelle: Goldmann Verlag



Meine Meinung:


„Die Puppe“ von Mo Hayder war in meinen Augen leider nicht so spannend, wie man es eigentlich im Vorfeld aufgrund des Klappentextes erhofft hatte. Sehr lange hat sich das Buch ziemlich gezogen, bis es gegen Ende hin spannender und kurzzeitig auch ein wenig packender wurde. Doch größtenteils blieb die Hochspannung und das Mitfiebern auf der Strecke…. Besonders mit einem unnötig eingebauten Inhalt, fischte der Handlungsstrang umsonst nach Begeisterung bei mir…Denn sehr fad und trocken wird hier ein damaliger Vermisstenfall aufgearbeitet, der ein wenig zum Disput zwischen dem Inspector Jack Caffery und der Polizistin Flea Marley wird. Denn beide vereint ein „großes“ Geheimnis, dass für mich leider so gar nichts für die grundsätzliche Story getan hatte, außer natürlich dass es mich ziemlich langweilte.

Der Haupthandlungspunkt liegt jedoch in den mysteriösen Vorgängen in einer psychiatrischen Klinik, in der es sogar zu Todesopfern kam. Die Patienten machen „Maude“ für die schrecklichen Vorfälle die sich zutragen verantwortlich…doch handelt es sich hierbei  wirklich nur um eine Halluzination und  Fantasiegespinst der wenig glaubhaften Zeugen? Der Pfleger A.J. hat hierbei leichte Zweifel und entschließt die Polizei einzuschalten….denn ausgerechnet jetzt ist ein Patient entlassen worden, der anscheinend eine ganz eigene Bedrohung für die Klinikchefin Melanie darstellt. Denn Isaac Handel ist alles andere als gesund und sein gruseliges Hobby  grauenhaft zugerichtete Menschenpuppen zu basteln , lässt  A.J. Böses befürchten….

Die einzige sympathische Person im Buch war für mich A.J., zu ihm fühlte ich mich lesetechnisch hingezogen- im Gegensatz zu den anderen, zu denen ich keinen Bezug aufbauen konnte.
Jack Caffery und Flea Marley als Protagonisten habe ich sogar ein wenig für unnötig empfunden. Ich kann gar nicht erwähnen, wie sehr mich ihr „damaliges“ Problem in dieser Handlung gestört hat.  Obwohl das Buch am Ende dann doch noch Tempo aufbauen konnte und auch noch eine tolle Wendung für den Leser bereit hält, konnte es letztendlich nicht die langzeitig herrschende Eintönigkeit wiedergutmachen. Schade eigentlich, denn es war viel Potential vorhanden. Dennoch haben mich die meisten Charaktere genauso wenig überzeugen können, wie der etwas schwach umgesetzte Psychothriller Effekt. 
 
 
Von mir bekommt es 3 von 5 Punkten
 
 

 


Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar an den :




 

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