Donnerstag, 1. Oktober 2015

Rezension: Zwanzig Zeilen Liebe von Rowan Coleman







Buch: Zwanzig Zeilen Liebe
Autor: Rowan Coleman
ISBN: 978-3492060172
Verlag:
Piper Verlag
Seiten:416
 
 
 
Klappentext des Inhaltes:
 
Manchmal können zwanzig Zeilen die Welt bedeuten

Sorg dafür, dass dein Vater sich wieder verliebt. Iss jeden Tag Gemüse. Trau keinem Mann mit übermäßigem Bartwuchs. Tanz auf meiner Beerdigung zu Dean Martin. Nacht für Nacht bringt Stella diese und andere Zeilen zu Papier. Doch es sind nicht ihre eigenen Gedanken und Wünsche. Die Hospizschwester schreibt Abschiedsbriefe im Auftrag ihrer schwer kranken Patienten und überreicht deren Nachrichten, nachdem sie verstorben sind. Bis sie einen Brief verfasst, bei dem sie keine Zeit verlieren darf. Denn manchmal lohnt es sich zu kämpfen: Für die Liebe. Für das Glück. Für den einen Moment im Leben, in dem die Sterne am Himmel ein wenig heller leuchten …

(Quelle: Piper Verlag)


Meine Meinung:


„Zwanzig Zeilen Liebe“ von Rowan Coleman ist ein herzergreifendes und emotionales Buch über das Abschied nehmen, aber auch über die Hoffnung und den Mut sein Leben richtig auszukosten, bevor es zu spät ist.

Wir lernen im Buch nicht nur die engagierte und aufopferungsvolle Krankenschwester Stella kennen, die als Nachtschwester in einem Hospiz den „Gästen“ auf deren letzten Weg beiseite steht... Insbesondere mit ihrem Dienst Abschiedsbriefe an die Angehörigen zu schreiben, die diese dann nach Tod des Verfassers erhalten, hilft ihnen dabei loslassen zu können. 
Hier erhält der Leser im Laufe der Geschichte so einige Einblicke in diese persönliche Briefe , die den Leser ziemlich zu Tränen rühren. Aber auch einige lustige Anekdoten sind dabei, die den Leser, trotz der traurigen Angelegenheit durchaus zum Lächeln bringen können.
 
Zitat Seite 408: „Ein Brief ist eine Erinnerung, die nie verschwinden, verblassen oder vergessen werden kann“

Die Einzelschicksale bekommen wir nicht nur in Form der Briefe kurz vorgestellt, sondern wir bekommen auch einen näheren Bezug zu einigen von den „Bewohnern“ des Hospizes. So lernen wir das 14 -jähriges Krebskranke Mädchen Issy kennen, ebenso wie Hope, die aufgrund einer schweren Lungenentzündung sich an diesem Ort befindet ,um sich wieder zu regenerieren. Hope leidet unter Mukoviszidose. Aus Angst vor den möglichen Gefahren die das Leben draußen für sie bereit hält, kapselt sie sich sehr von der Außenwelt ab, einzig und allein ihr bester Freund Ben schafft es , sie nach und nach aus dem Schneckenhaus zu holen.

Zitat Seite 121: „Wartet nicht- tut es. Es gibt nie den richtigen Zeitpunkt- außer dem Jetzt. Lebt immer im Hier und Jetzt“

Auch lernen wir den etwas eigenbrötlerischen Hugh kennen, der zwar kein „Patient“ ist , aber dennoch eine Angehörige im Krankenhaus hat, die sein Leben mit einem Brief gehörig aus den Ankern hebt.
Doch auch die gute Fee Stelle, hat in ihrem Privatleben ihre ganz eigenen persönlichen Sorgen, denn ihr geliebter Mann Vincent scheint nach seinem Unfall nicht mehr derselbe wie zuvor zu sein. Können sie ihre verloren gegangene Liebe zurückgewinnen? Und wird es für alle Protagonisten ein Happy End geben oder wartet letztendlich nur der Tod auf sie?

Zitat Seite 106: „Wir leben allein und wir sterben allein. Selbst wenn wir von anderen Menschen umgeben sind“

Doch allzu düster ist das Buch dennoch nicht, da wir hier viel über Hoffnung, Liebe und über das Leben an sich lernen. Mit einem weinenden und selig lächelnden Auge habe ich das Buch beendet , das mich einfach nur herrlich emotional berührt hat. (Taschentuch Alarm!)
Einfach nur wunderbar gefühlvoll!! 


Von mir bekommt es 5 von 5 Punkten




Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar
an den: Piper Verlag 

 

 
 
 


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