Donnerstag, 25. Juni 2015

Rezension: Blut an ihren Händen von Jaye Ford



Buch: Blut an ihren Händen
Autor: Jaye Ford
ISBN: 
978-3734100956
Verlag: 
Blanvalet Verlag
Seiten:
448



Klappentext des Inhaltes:

Fünf Jahre ist es her, dass Rennie Carter in dem kleinen Küstenort Haven Bay Halt machte und spontan beschloss zu bleiben. Seither genießt sie ihr neues, beschauliches Leben mit ihrem Freund Max. Doch eines Tages verschwindet er spurlos, und Rennie glaubt als Einzige, dass er in Gefahr ist. Als Rennie beginnt, auf eigene Faust nach Max zu suchen, entdeckt sie eine dunkle Seite von ihm, die er bisher vor ihr verborgen hat. Aber auch Rennie hat eine geheime Vergangenheit, die sie plötzlich mit voller Wucht einholt – eine Vergangenheit, die sie und alle, die ihr lieb sind, das Leben kosten könnte …
(Quelle: Blanvalet Verlag)

 Meine Meinung:


Blut an ihren Händen“ von Jaye Ford ist ein solider Thriller, der meiner Meinung nach weder mit besonderen Lesehöhen noch mit Tiefen auftrumpfte. Auch die Spannung hielt sich für meine Begriffe ziemlich im Gleichgewicht, sprich erst gegen Ende der Geschichte wurde es packend, vorher dümpelte es sozusagen leicht zaghaft vor sich hin.
Natürlich besteht durchaus der Reiz darin, die verzweifelte Suche von Rennie Carter mitzuverfolgen, die nicht so recht an das freiwillige Verschwinden von ihrem Freund Max glauben will. Dennoch fand ich ihre Bemühungen die sie in die Nachforschungen steckt, nicht gerade mitreißend oder nervenzerreißend. Vielleicht liegt aber der entscheidende Punkt an der Hauptprotagonistin Rennie Carter, alias Katrina, die irgendwie ziemlich unnahbar und fremd herüberkommt  und nicht gerade  eine Sympathieträgerin ist, die mich als Leser zum mit fiebern anregt.

Dennoch ist die Idee der Geschichte klasse (so etwas mag ich immer^^) dennoch muss man auch sagen, dass der Inhalt nicht gerade neu ist, und die bekannte Thriller Welt nicht aus den Angeln hebt^^  Rennie Carter und ihr Freund Max haben auf dem Weg zu einer Feier bei ihren Freunden eine unerfreuliche Begegnung mit einem Fahrrowdy . Während der Streit leicht eskaliert , versuchen sich die beiden auf der Party abzulenken, doch dann tritt der Vorfall wieder in die Erinnerung als Max plötzlich verschwindet……Hatte er womöglich noch einmal eine Begegnung mit dem aggressiven Fahrer? Oder hat Max aufgrund eines vorgefallenen Streites mit Rennie selbst die Reißleine gezogen und ist abgehauen? Doch würde er einfach seinen Sohn alleine lassen, der gerade zum jetzigen Zeitpunkt zu Besuch kommt und nun Unterschlupf bei Rennie erhält, die alles andere als begeistert davon ist - denn der jugendliche Hayden und Rennie können sich nicht wirklich leiden. Oder hat es womöglich etwas mit ihrer gefährlichen und schwierigen Vergangenheit zu tun, die sie hier in dem beschaulichen und sonst ruhigen Ort Haven Bay einholt?  Während sie selbst den Drang unterdrücken muss von der Gefahr wegzulaufen, versucht sie mehr über den Verbleib ihres Freundes herauszufinden und dabei stößt sie auf das ein oder andere Geheimnis um Max…..Doch auch selbst hat sie einiges zu bieten, das sie bislang verbarg.  Nach und nach bekommt der Leser jedoch Einblicke  in das Vorleben von Rennie und kann aufgrund dessen durchaus ihre harte Schale verstehen, die sie sich angelegt hat. Auch von Max erfahren wir nach und nach mehr.
Werden die beiden wieder zusammen kommen? Oder welches Schicksal wird ihn ereilen? Und kann Rennie endlich ihre Vergangenheit endgültig für sich abschließen?  Na das werde ich sicherlich nicht verraten, ebenso wenig wer oder was dazu führte dass Max verschwand! :-)

Ein Thriller, der sich durchaus sich sehr gut lesen lässt und sehr solide aufgebaut wurde. Jedoch kein absolutes Gänsehauteffekt Buch, dass man unbedingt lesen müsste. Dennoch eine tolle Story, die man sich auch nicht entgehen lassen sollte. 
Daher bekommt es von mir 4 von 5 möglichen Punkten verliehen!


Von mir bekommt es 4 von 5 Punkten!


Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar an den:
Blanvalet Verlag



1 Kommentar:

  1. wenn das buch nicht ganz so viel gänsehaut verursacht könnte ich es ja mal als einstiegsthriller quasi lesen ;) danke dafür
    LG aus dem hotel europa
    Claudia

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