Mittwoch, 14. Januar 2015

Rezension: Schattenjunge von Carl-Johan Vallgren



Buch:
Schattenjunge
Autor: Carl-Johan Vallgren
ISBN: 978-3453269460
Verlag: 
Heyne Verlag
Seiten: 4oo
 
Link: Amazon 
 
 
 
Klappentext des Inhaltes:
 
 

In den überfüllten Gängen der Stockholmer U-Bahn versucht ein Vater, mit seinen Kindern den Zug zu erreichen. Sie sind spät dran, der Jüngste im Kinderwagen brüllt, sein siebenjähriger Bruder weigert sich, mit dem Fahrstuhl zu fahren. Er quengelt so lange, bis eine fremde Frau anbietet, ihn die Treppe mit hinaufzunehmen. 
Widerstrebend willigt der Vater ein. Er sieht seinen Sohn nie wieder. Viele Jahre später verschwindet auch der Bruder des Jungen unter mysteriösen Umständen. Danny Katz wird von der Frau des Verschwundenen auf den Fall angesetzt. Und er ist nicht allein. Je tiefer er in die Machenschaften eines mächtigen Familienimperiums eintaucht, umso komplexer wird der Fall.
 
 
(Quelle: Heyne Verlag)
 
 
 
Meine Meinung:
 
 
„Schattenjunge“ von Carl-Johan Vallgren habe ich leider nicht so spannend empfunden , wie es angepriesen wurde. Obwohl das Thema sich richtig klasse angehört hatte, war ich am Ende doch etwas enttäuscht von der leider nicht geglückten Umsetzung eines hochspannenden Thrillers.
Vielleicht lag es daran, dass der Autor einfach zu viel gewollt hatte....hierbei wurden zuviele unterschiedliche Themen angesprochen , (Vodoo, Militärprojekte, Entführungen, Abgründe der menschlichen Seele), die nur dazu führten zu verwirren und mich etwas zu langweilen.

Der Anfang war noch recht vielversprechend, da das Buch in der Vergangenheit beginnt: Stockholm, im Jahr 1970 , ein Kind verschwindet spurlos , nachdem der Vater einer Frau erlaubt hat, mit seinem ältesten Sohn zusammen die Rolltreppe zu benutzen, anstatt den Aufzug zu nehmen.
Der Anfang einer Tragödie.....denn in der Gegenwart , 40 Jahre später, verschwindet auch der andere Sohn der Familie auf seltsame Weise.
Dessen Ehefrau beauftragt Danny Katz damit mehr über den Verbleib ihres Mannes herauszufinden.
Dieser kannte ihren Mann aus seiner Vergangenheit und beginnt schon bald selbst in Gefahr zu geraten. Nicht nur , dass er plötzlich als „Mörder“ von der Polizei gesucht wird, auch selbst gerät er ins Visier der Urheber.

Unterstützung bei der Aufklärung dieser merkwürdigen Vorfälle erhält er von seiner einstigen Jugendliebe Eva, die ebenfalls mehr in den Fall hereingezogen wird , wie ihr lieb ist.
Und über all dem schwebt der Hauch der einstigen gemeinsamen Vergangenheit, die alle miteinander verbindet und einen Hinweis, auf die jetzige Situation enthält...

Obwohl Katz ein recht ungewöhnlicher Hauptcharakter eines Buches ist, und mit seinen eigenen dunklen Abgründe nicht gerade ein typischer Sympathieträger ist, schafft er es dennoch dass man einen Bezug zu ihm aufzubauen kann, jedoch leider nicht mit ihm und seiner verzwickten Situation mitfühlen zu können. Besonders die vielfältigen Themen, waren einfach wie bereits am Anfang von mir bemerkt, einfach zu viel.

Leider kein Buch das mich packte oder überwältigte.
Es war zwar in gewissermaßen „spannend“ zu lesen, jedoch war diese Spannung auszuhalten und nicht gerade umhauend.
Im Gegensatz zu anderen Thrillern, war dieses Buch leider für mich nur mittelmäßig.
 
 
 Von mir bekommt es 3 von 5 Punkten



Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar an den Heyne Verlag!!

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