Samstag, 9. März 2013

Kurzgeschichte: Erinnerungen





Sie konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen…….
Ratlos lief sie im Raum auf und ab und versuchte sich zu erinnern……..
Sie wusste dass da etwas zu greifen war…..wenn nur nicht diese dicke und undurchdringbare Schicht von Watte in ihrem Kopf wäre....
Doch je angestrengter sie versuchte ihre Erinnerungen aufleben zu lassen, desto dichter wurde das Netz um sie herum.
Das einzige was glasklar war ist dass ihr Name Priyanka war und dass sie ein Star war!!!
Doch alles weitere erschien ihr nur verschwommen……
„Warum kann ich mich nicht an mein Leben erinnern!!“, fragte sie sich verzweifelt.
Aber auch auf diese Frage konnte sie sich keine Antwort geben.
Angst durchfuhr ihren Körper.
Und wenn mein Gedächtnis nie mehr wiederkehren würde….???
Was sollte sie dann tun???
Schulterzuckend fand sie sich mit ihrem Schicksal ab.
Warum sollte sie sich auch weiter quälen, wenn es doch keinen Ausweg aus ihrer Dunkelheit gab??
Zerstreut ging sie zu ihrem Bett.
Vielleicht würde sie ja im Schlaf ihr Erinnerungsvermögen wiederfinden……


Epilog

„"Guten Morgen Sarah! Wie fühlen sie sich heute?“", hörte sie eine Stimme in ihrem Traum.
„"Ich habe hier etwas für sie…..es tut auch nicht weh!!“", ertönte die gleich Stimme.
"„Neinnn!!! Nicht!! Bitte!!!“", nahm sie eine andere weibliche Stimme wahr.
„"Aber Sarah , du weißt das auch schreien nicht hilft!"“, war die erste Stimme zu vernehmen.
"„Aber ich bin nicht Sarah!!!“", schrie das Mädchen und Priyanka sah wie sie sich wild von einer Seite zur anderen drehte.
„"Ja ist schon gut!“", lenkte der Mann ein und sie beobachtete wie der Mann ihr eine Spritze gab.
Priyanka konnte sich ein leises Lachen nicht verkneifen.
Was war denn das für eine Verrückte.?
Es gab ja wirklich noch Menschen die schlechter dran waren als ich, überlegte sie sich und analysierte aufgrund des weißen Kittels den diese Sarah trug, dass sie in einer Irrenanstalt war.
"„Sarah, sehen sie mich an!!"“, hörte sie die Stimme befehlen und schmunzelte weiter.
Na dann viel Glück!, wünschte sie dem Mann, und dachte daran dass er es vermutlich mit der Irren nicht leicht hatte.
"„Sie sollen mich anschauen!"““, tönte er lauter und plötzlich fühlte Priyanka Hände an ihre Schultern rütteln.
Was sollte denn das?, dachte sie sich fragend und schaute verwundert den Mann an ,der über ihr gebeugt stand und sie böse anschaute.
„"Na endlich Sarah!“", sagte er und Priyanka schaute ihn verdutzt an.
„"Meinen sie mich?“", zweifelnd blickte sie ihn an und konnte nicht glauben was er denn von ihr wollte.
„"Natürlich Sarah!! Wen denn sonst! Hier ist sonst niemand!"“, antwortete er und Priyanka dachte sie wäre in einem falschen Film.
"„Sie müssen mich verwechseln. Ich heiße Priyanka und bin eine bekannte Schauspielerin!"“, klärte sie ihn auf und warf ihm einen Blick zu , der besagte : Bist du verrückt oder was?
„"Nein das bist du nicht! Und deswegen bist du hier!“"
„"Wie meinen sie das! WO bin ich !!"“, rief sie panisch aus und ihr fiel auf einmal der weiße Kittel auf, der ihre Arme unbeweglich machten.
"„In einer Anstalt“……"....waren die letzten Worte die sie vernahm , bevor sie wieder in ihren Traum abtauchte.
Und erneut versuchte sie die Spinnweben in ihrem Kopf zu vertreiben………,

Denn das einzige was sie wusste war, dass sie Priyanka hieß und ein Star war………

Kommentare:

  1. Wow,irgendwie hat mich die Geschichte gerade total fasziniert :D
    Irgendwie gruselig und doch so....ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll :)

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  2. Das ist die 1. Geschichte die ich von dir lese. Hast du die Geschichte in einem Zug geschrieben oder dir vorher Gedanken dazu gemacht? Wenn du magst, kann ich dir Tipps geben, wie du einfach und schnell deinen Text korrekt niederschreibst, ohne dass man in jedem Satz über Schreibfehler stolpert. Mit der Zeit wird das nämlich sonst einfach müßig zu lesen. ;-) Schreib mich doch einfach an, wenn du Interesse hast. Ich studiere an der Schule des Schreibens als angehende Autorin.
    Der Inhalt gefällt mir sehr!! Ich habe direkt Bilder vor Augen beim lesen. Auf so eine Idee muss man erst mal kommen. Und auch die Perspektive des Erzählers finde ich sehr passend.

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